Was ist ELSTER?

Nach einer Einführungsphase, in der ich besonders die Sicherheit bei der Datenübertragung und die Bereitschaft der Finanzämter zur Datenübernahme geprüft habe, erledige ich Ihre Steuererklärung seit Beginn des Veranlagungsjahres 2002 auf elektronischem Weg. Dazu nutzen wir das Programm ELSTER, was "elektronische Steuererklärung" bedeutet.

Nutzen von Elster :

-  Für die Steuerverwaltung vermindert sich durch die elektronische Datenübermittlung der Aufwand für die  Datener-

 fassung und damit senken sich die Kosten. Davon profitiert letztlich auch der Bürger.

-  Für die Einkommensteuererklärung entfällt der aufwändige Formulardruck und die Klebeheftung des Mantelbogens.

-  Bei den Anmeldungssteuern entfällt die Papierübermittlung vollständig.

-  Der Bürger kann sich sicher sein, dass seine sachlich richtigen Angaben auch zutreffend als Eingabewerte übernommen werden. 

-  Bei etwaigen Engpässen in der Datenerfassung werden verlängerte Bearbeitungszeiten vermieden.

-  Abhängig von der genutzten Steuersoftware ist anhand der an den Steuerzahler bzw. Steuerberater elektronisch übermittelten Bescheiddaten

  auch per Programm feststellbar, ob das Finanzamt von der Einkommensteuererklärung abgewichen ist.

Perspektive von Elster :

Derzeit arbeitet die Finanzverwaltung an der Umsetzung der digitalen Signatur unter Verwendung von beliebigen Signaturkarten. Hierzu wird ein Verfahren entwickelt, welches dynamisch die beim Anwender installierten Signaturkomponenten (Chipkarte, Chipkartenleser, Zertifikat und Treiber usw.) erkennt und verwendet. Signaturkomponenten beliebiger Kartenherausgeber und Trustcenter können damit zukünftig innerhalb der elektronischen Steuererklärung verwendet werden.
Seit Juli 2002 ermöglichen es mehrere große Banken bzw. Sparkassen, deren Bank-Signaturkarte auch bei ELSTER einsetzen zu können. Einer raschen Verbreitung der digitalen Signatur für die elektronische Steuererklärung steht dann nichts mehr im Wege.
Gleichzeitig wird das ELSTER - Verfahren immer weiter auf alle steuerlich relevanten Daten ausgedehnt. Zu den bereits realisierten Bereichen zur Übermittlung von Jahressteuererklärungsdaten (Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer), Lohnsteueranmeldungen und Umsatzsteuer-Voranmeldungen und der Bereitstellung von Einkommensteuerbescheiddaten ist geplant, das Verfahren auf weitere Steuerarten und die Einbeziehung von Steuerbescheinigungen (Kapitalertragsteuern, Vermögenswirksame Leistungen etc.) sowie notwendige Anlagen (Bilanzen, GuV - Rechnung) auszuweiten. Dabei wird die sogenannte "Elektronische Lohnsteuerkarte" vordringlich realisiert. Dann kann der Arbeitgeber die entsprechenden Daten direkt an das Finanzamt leiten. 

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